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Hautpflege: Damit Inkontinenz nicht zum Hautproblem wird

Die Haut von Inkontinenzpatienten ist empfindlich und sollte vor Urin und Stuhl geschützt werden. Moderne Cremes legen einen Fett-Wasser-Mantel über die Haut und unterstützen die Funktion ihres natürlichen Schutzmechanismus.

Die Gesundheit der Haut spielt für das Wohlbefinden des Menschen eine zentrale Rolle. Doch gerade pflegebedürftige, ältere Menschen sind stark dekubitusgefährdet. Um Decubitalulcera und Hautreizungen vorzubeugen, benötigt ihre Haut besonderen Schutz und Pflege – das gilt umso mehr, wenn der Betroffene an Inkontinenz leidet.

Wichtig ist, den Säureschutzmantel der Haut intakt zu halten

Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe“ empfiehlt, die zu pflegende Haut vor unnötigem Kontakt mit Wasser und schädigenden Substanzen wie Urin oder Stuhl zu schützen. Diese greifen den natürlichen Schutzmechanismus der Haut an, machen sie verletzbar und anfällig für Krankheitserreger. Zusätzlichen Schutz bieten moderne Cremes und Schäume, die die Haut mit einem Fett-Wasser-Mantel überziehen und das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern.

Transparente Produkte ermöglichen Kontrolle

Besonders hilfreich sind transparente Schäume oder Cremes (wie Menalind
professional Transparente Hautschutzcreme). Sie gewähren eine gute optische Kontrolle der Haut auf eventuell auftretende Hautirritationen. Nicht geeignet sind Zinkpasten, die die Haut austrocknen und eine weiße Schicht hinterlassen, und reine Fettprodukte, wie Melkfett und Vaseline, die die Hautporen verschließen und den wichtigen Wärmeaustausch unterbinden.

Fazit: Die regelmäßige Pflege mit modernen Hautschutzprodukten leistet einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden des Patienten oder Heimbewohners.