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Mit Toilettentraining dem Urinverlust zuvorkommen

Häufig lässt sich durch gezieltes Toilettentraining mithilfe eines Toilettentagebuchs die Blasenkontrolle verbessern. Inkontinenzprodukte geben den Betroffenen zusätzliche Sicherheit.

Häufig lässt sich durch gezieltes Toilettentraining mithilfe eines Toilettentagebuchs die Blasenkontrolle verbessern. Inkontinenzprodukte geben den Betroffenen zusätzliche Sicherheit.

In vielen Fällen verbessern rechtzeitige, auf das Ausscheidungsverhalten abgestimmte Toilettengänge die Blasenkontrolle

Als Basis für das Toilettentraining erfasst der Betroffene, eventuell mithilfe der Pflegekraft, in einem Miktionsprotokoll oder Toilettentagebuch mehrere Tage lang, wann Miktionen stattfinden, wie viel Harn ausgeschieden wird und welche Trinkmengen aufgenommen werden. Oft zeigt sich, dass die Zeiten, zu denen der Betroffene auf die Toilette muss, regelmäßig sind. Es ist daher wichtig, den Betroffenen, bevor der Harndrang einsetzt, an die Toilettengänge zu erinnern bzw. ihn zur Toilette zu begleiten – so kann ein stabiler Rhythmus eingeübt werden und die Inkontinenzepisoden können gesenkt werden.

Spezielle Inkontinenzprodukte bieten zusätzliche Sicherheit

Um während des Toilettentrainings „unangenehme Erlebnisse“ zu vermeiden, eignen sich Hilfsmittel, die Betroffene selbst handhaben können, z.B. Pull-ups, die leicht wie eine Unterhose anzuziehen sind (z.B. MoliCare Mobile). So kann mit Toilettentraining und den richtigen Hilfsmitteln die Kontrolle über die Blase wiedererlangt und die Lebensqualität harninkontinenter Bewohner verbessert werden.