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Lupus Erythematodes: Wissenschaftler wecken etwas Hoffnung

Heilung ist immer noch nicht in Sicht – doch über kleine Fortschritte im Kampf gegen die unheilbare Autoimmunkrankheit Lupus Erythematodes konnten Wissenschaftler auf dem Internationalen Lupus Kongress 2004 in New York schon berichten. Das Team um Dr. Joseph Ahearn, Co-Direktor des Lupus Zentrums der Universität Pittsburgh, USA, hat nämlich in einer Studie herausgefunden, dass Lupus-Patienten eine erhöhte Menge zweier bestimmter Eiweiß-Moleküle im Blut aufweisen. Ihre Konzentration verändert sich je nach Aktivität der Krankheit. Diese Feststellung könnte hilfreich sein bei der Diagnose und Therapie der schwer erkenn- und behandelbaren Krankheit, bei der das veränderte Immunsystem den eigenen Körper bekämpft. Die Folgen sind Hautveränderungen, Entzündungen der Gelenke, Gefäße und Nerven sowie verschiedener Organe wie Herzbeutel, Lunge oder Nieren. Eine typische Erscheinung, meist zu Beginn der Krankheit, sind schmetterlingsförmige Rötungen auf den Wangen und auf dem Nasenrücken, die häufig bei Sonnenbestrahlung auftreten. Besonders häufig kommt es zu rheumatischen Beschwerden. In den USA sind die Todesfälle aufgrund von Lupus von 1998 bis 2001 um 44 Prozent gestiegen, die Einweisungen von Lupus-Patienten ins Krankenhaus erhöhten sich um 128 Prozent.
 
   
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