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Telemedizin kann die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden verbessern

Kosten sparen und die
Behandlung verbessern –
zwei Vorteile der Telemedizin
Der Einsatz der Telemedizin bei der Behandlung chronischer Wunden hilft nicht nur, die Kosten der Therapie zu reduzieren. Auch die Patienten profitieren vom elektronischen Austausch der medizinischen Daten, da lange Anfahrtswege zu Wundspezialisten entfallen. Dabei, so das Fazit einer österreichischen Studie zur Teledermatologie (Dermatology 2005; 210: 211-217), bliebe eine hohe Qualität der Behandlung gewährleistet.

Dr. Wolfgang Salmhofer und seine Kollegen von der Universität Graz haben den Stellenwert der Teledermatologie bei der Behandlung von Patienten mit Beinulzerationen geprüft. In ihrer Studie wurden 87 Patienten mit 110 Ulzera von jungen Ärzten untersucht, die zwar über Erfahrung bei der Behandlung chronischer Wunden verfügten, jedoch keine ausgewiesenen Spezialisten waren. Digitale Bilder sowie die für eine Diagnose relevanten klinischen Daten wurden dann über das Internet zu einem auf Wundbehandlung spezialisierten Arzt geschickt.

Besonders bei der Beurteilung der Wundverhältnisse kamen der teledermatologisch tätige und die beim Patienten vor Ort behandelnden Ärzte zu ähnlichen Ergebnissen. Die klinisch relevanten Parameter Beläge, Nekrosen und Granulationsgewebe stimmten zu 84,6%, 98,2% sowie 76,4% überein. Eine hohe Übereinstimmung ergab sich auch bei den empfohlenen Behandlungsoptionen für das mechanische Debridement (73,6%) und die Kompressionsbehandlung mit Kurzzugbandagen (89,1%).


 

 
   
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