Silberhaltige Salbenkompresse fördert die Wundheilung und pflegt die Wundumgebung
Atrauman Ag unter Praxisbedingungen getestet
In einer Anwendungsbeobachtung mit 86 Patienten (Durchschnittsalter 73 Jahre) wurden die wundheilungsfördernde Wirkung sowie die Verträglichkeit der silberhaltigen Salbenkompresse Atrauman Ag in der klinischen Praxis untersucht. Die Patienten litten zu zwei Dritteln an chronischen Wunden, knapp jeder Fünfte wurde aufgrund einer akuten traumatischen Wunde in die Untersuchung eingeschlossen. Etwa jeder Zweite erhielt begleitend zur Atrauman-Ag-Anwendung eine Kompressionstherapie, 60 % nahmen Medikamente ein.
Im Verlauf der Anwendungsbeobachtung verbesserte sich der Zustand der Wunden deutlich. Vor der Behandlung mit Atrauman AG waren durchschnittlich 59,2 % des Wundgrundes mit Belägen bedeckt, 27 % mit Granulations- und 12,1 % mit Epithelgewebe. Bis zur Abschlussuntersuchung verringerte sich der Anteil der belegten Wundfläche auf knapp ein Drittel, während sich auf 40 % Granulations- und auf 24,1 % Epithelgewebe gebildet hatte. Gleichzeitig verringerten sich das Ausmaß der Exsudation sowie die Schmerzen der Patienten. Neben dem Wundstatus verbesserte sich auch der Zustand der Wundumgebung unter der silberhaltigen Salbenkompresse. Ödeme, Eryhteme, Mazerationen und Ekzeme gingen deutlich zurück. Wie die Anwendungsbeobachtung ebenfalls zeigen konnte, ließ sich Atrauman Ag mit allen wichtigen Sekundärverbänden – sowohl hydroaktive als auch traditionelle Wundauflagen – kombinieren.
Insgesamt wurde die Behandlung sehr gut vertragen. Sowohl Ärzte als auch die Patienten bewerteten die Verträglichkeit der Atrauman-Ag-Anwendung zu knapp 90 % mehr sehr gut oder gut. Die effektive wundheilungsfördernde Wirkung sowie die gute Verträglichkeit spiegelte sich in der Gesamtbeurteilung wider: Über 85 % der Ärzte und Patienten hatten von der Behandlung einen sehr guten oder guten Gesamteindruck gewonnen.