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Mit allen Sinnen pflegen

Pflegebedürftige Menschen
sollten immer ganzheitlich
gesehen werden
Den pflegebedürftigen Menschen ganzheitlich zu sehen, ihn umfassend wahrzunehmen und zu beobachten, ist die Grundlage guter Pflege.

Die Pflegeperson muss grundsätzlich dazu bereit sein, große Aufmerksamkeit in die pflegerische Beziehung einzubringen. Und sie muss über fundiertes Fachwissen verfügen, damit die Ergebnisse aus den Wahrnehmungs- und Beobachtungsprozessen richtig bewertet und korrekte Folgerungen daraus abgeleitet werden können.

Wahrnehmung "geschieht" nicht einfach so

Traditionell stehen die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen als Wahrnehmungswege im Vordergrund. Weitere Sinne, die zum Beispiel Informationen über die Körpersituation wie Lage und Bewegung vermitteln, sind ebenfalls sehr wichtig.

 

Der Wahrnehmungsverlauf kann von vielen Faktoren beeinflusst werden, die physische wie psychische, physiologische wie pathologische Ursachen haben können. Insbesondere bestimmt die bereits gespeicherte Erfahrung mit, was und wie etwas wahrgenommen wird. Aber auch die aktuelle emotionale Befindlichkeit oder gewisse Gewöhnungseffekte spielen eine große Rolle, ganz abgesehen von den verschiedensten Erkrankungen vorwiegend der Sinnesorgane.

Wahrnehmung ermöglicht Interaktion
Die Wege der Wahrnehmungen
 
   
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