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Kompressionstherapie bei Venenleiden

Basisbehandlung venöser Ulzera
ist die Kompressionstherapie
"Es gibt keine Phlebologie ohne Kompressionstherapie" – dieses Dogma gilt uneingeschränkt auch bei der Behandlung eines venösen Ulkus. Denn mit dem Kompressionsverband kann die nutritive Situation im geschädigten Hautgebiet so weit verbessert werden, dass das Ulkus eine Chance hat, abzuheilen. 

 

Ein guter Verband soll das Bein allseitig fest umschließen, in seinem Andruck von distal nach proximal nachlassen und darf nirgends drücken oder gar einschnüren. Jeder Verband, der diese Forderungen erfüllt, ist unabhängig von der angewandten Methode richtig und gut. Zu beachten ist allerdings, dass der Kompressionsverband seine volle Wirksamkeit erst in Verbindung mit aktiver Bewegung erhält.

 

Kompressionstherapie verbessert die Mikrozirkulation im Wundgebiet

Ein Kompressionsverband
engt die Venen ein und 
verbessert die Funktion 
der Venenklappen
Die Kompression des Beines engt die erweiterten Venen ein und stellt so die Funktion der Venenklappen bis zu einem gewissen Grad wieder her. Die Strömungsgeschwindigkeit des venösen Blutes erhöht sich, der Rücktransport zum Herzen wird normalisiert.

Mit dem wieder funktionierenden Rückstrom aus dem geschädigten Gewebe werden auch Flüssigkeitsansammlungen und Stoffwechselprodukte abtransportiert. Schwellungen und Ödeme bilden sich zurück. Offene Geschwüre können abheilen, weil die Mikrozirkulation im Wundgebiet verbessert ist. Gleichzeitig dient der Kompressionsverband der Beinmuskulatur als festes Widerlager und verbessert und unterstützt die Arbeit der Wadenmuskelpumpe.

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