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Bei der Wundbehandlung muss auch auf die Ernährung des Patienten geachtet werden. |
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Einen großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Ernährung. Denn nur wenn der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird, kommt es zu einem Defektverschluss.
Im Zustand einer Malnutrition ist der Aufbau von Proteinen für die Produktion von Hormonen, Enzymen und Wachstumsfaktoren sowie der Aufbau von Gewebszellen stark vermindert, sodass eine normale Wundheilung unter diesen Umständen nicht denkbar ist.
Malnutrition, wie sie oft an geriatrischen Patienten beobachtet wird, bedeutet Unterversorgung mit einem oder mehreren der biochemisch definierten Nährstoffgruppen oder Ernährungsparameter:
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Energie (Kalorien),
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Proteine (Albumin, Transferrin etc.),
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essenzielle Fettsäuren (Cholesterin, Triglyceride etc.),
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Vitamine und
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Mineralstoffe.
Dabei wird über folgende, nach Prävalenz geordnete Nährstoffdefizite berichtet: Am häufigsten ist der Zinkmangel (> 60 %), gefolgt von Mangelzuständen an Albumin (60 %), Eisen (60 %), Kalzium, Vitamin E, Vitamin B6, Folsäure und Vitamin C. Unterversorgung mit Vitamin C kommt in 13 % und Folsäuredefizit in 17 % der Fälle vor.
Mangelernährung wird heute auch als schwerwiegender, sekundärer Risikofaktor für die Entstehung eines Dekubitus bewertet. Durch den Eiweißmangel kommt es zur Ödembildung im Gewebe, was die Durchblutung und den Stoffwechsel in der Haut stark beeinträchtigt. Wird dann zusätzlich Druck auf die Haut ausgeübt, kann sich sehr schnell ein Gewebeschaden entwickeln.
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