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Anzeichen für die Entzündung einer Wunde

Wie erkennt man eine entzündete Wunde?

Beim Eindringen von Keimen
kann sich eine Wunde
entzünden
Folgende Anzeichen deuten auf eine Wundinfektion hin:

Rötung, Schwellung, Überwärmung und Schmerz.

Genauer betrachtet, sieht das typische Erscheinungsbild einer Wundinfektion so aus:


• Die Wundränder sind wulstig verändert.
• Allmählich breitet sich eine entzündliche Rötung in die Umgebung der Wunde aus.
• Auf der Wunde bilden sich gelblich-eitrige Beläge und Absonderungen.
• Der Druck auf die Wunde wird zunehmend stärker als Schmerz empfunden.
• Manchmal treten auch Fieber und Schüttelfrost auf.

Eine Wundinfektion kann auf den Bereich der Verletzung beschränkt bleiben. Sie kann sich aber auch im Bindegewebe oder innerhalb von Lymphgefäßen ausbreiten.

Bei einer entzündlichen Reaktion der Lymphgefäße bildet sich ein roter Streifen in der Nähe der Wunde, der am Arm bis zur Achselhöhle und am Bein bis zur Leistengegend reichen kann. Im Volksmund wird diese Infektion fälschlicherweise Blutvergiftung genannt. Die richtige Bezeichnung lautet jedoch Lymphangitis, d.h. Entzündung eines oder mehrerer Lymphgefäße nach Eindringen von Erregern in die Lymphkapillaren. Dieses Krankheitsbild lässt sich durch eine ärztliche Behandlung gut in den Griff bekommen.

Sobald eine Verletzung entsteht, sollte Wert auf eine korrekte Wundbehandlung gelegt werden. Die sachgemäße Behandlung der Wunde kann eine Infektion verhindern.

Immer dann, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, was zu tun ist, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.

 

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