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Blasen entstehen durch Druck oder Reibung meistens an Füßen oder Händen |
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Ein kleines, aber doch recht unangenehmes Problem: Blasen.
Blasen sind wunde Stellen, die zum Beispiel in der Freizeit, beim Sport, beim Wandern oder auch nur bei einem längeren Stadtbummel, entstehen können. Meist bilden sie sich an den Füßen aufgrund nicht eingelaufener oder zu enger Schuhe.
Der eigentliche Grund für ihre Entstehung ist aber die dünne Haut an Füßen oder Händen, die eine länger andauernde Reibung nicht verträgt und mit einer Reizung antwortet. Ähnlich wie bei einer Brandwunde tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins Gewebe über. Die dabei entstehende Blase ist eigentlich eine Schutzreaktion, denn die Flüssigkeit in der Hautblase bewahrt das darunter liegende Gewebe vor weiterer Belastung. Hält allerdings die Reibung weiter an, kann die Blase platzen und sich eine Wunde bilden.
Schützen Sie wunde Stellen und Blasen mit einem gepolsterten, gut haftenden Blasenpflaster vor weiterer Reibung, bis die Haut wieder intakt ist. Es gibt auch spezielle Blasenpflaster, die auf die typischen Problemstellen wie Fersen, Fußballen und Zehen zugeschnitten sind.
Öffnen Sie Blasen nicht, bevor sie eingetrocknet sind. Die darunter liegende dünne Haut ist sehr empfindlich und infektionsgefährdet. Behandeln Sie bereits geplatzte Blasen mit desinfizierenden Mitteln.
Zur Vermeidung von wunden Stellen und Blasen achten Sie nicht nur auf das richtige Schuhwerk, sondern auch auf nicht rutschende Socken. Vor einer Wanderung oder einem sportlichen Lauf ist es ratsam, die Füße leicht mit einer Hautpflegecreme zu behandeln. Wichtig ist auch, leicht schwitzende Füße trocken zu halten.
Im Normalfall geht es auch ohne Arztbesuch. Nur wenn sich eine Blase infiziert, in der Regel erkennbar an gelblichem, eitrigem Sekret, ist ärztliche Hilfe notwendig.
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