Der Bluthochdruck, medizinisch "arterielle Hypertonie" genannt, ist die "Volkskrankheit Nr. 1".
Allein in Deutschland sind ca. 10 Millionen Menschen betroffen. Fast jeder fünfte Erwachsene über 40 Jahren leidet an hohem Blutdruck.
Von erhöhtem Blutdruck spricht man, wenn bei wiederholten Kontrollmessungen in ruhiger Position der obere (systolische) Wert über 140 mm Hg und/oder der untere (diastolische) Wert über 90 mm Hg liegt.
Je höher der Blutdruck, desto höher das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt.
Rechtzeitige Behandlung verringert dieses Risiko und kann zur Verbesserung der Lebensqualität und der Lebensprognose beitragen. Neben einer medikamentösen Therapie können weitere Maßnahmen den Folgekrankheiten des Bluthochdrucks vorbeugen. Außer einer Gewichtsreduktion und gesunder Ernährung ist hier vor allem regelmäßige körperliche Aktivität zu nennen. Sie wirkt sich auf den gesamten Organismus günstig aus. Risikofaktoren wie erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte können gesenkt werden, eine geplante Gewichtsreduktion wird erleichtert.