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Zuviel Salz kann den Blutdruck erhöhen. In der Bundesrepublik werden derzeit 10-12 g Kochsalz pro Tag mit der Nahrung aufgenommen, das ist etwa das Doppelte der Menge, die bei hohem Blutdruck empfohlen wird. Kochsalz (Natriumchlorid) ist die chemische Verbindung aus Natrium und Chlorid. In Lebensmitteln kommt Natrium überwiegend als Kochsalz vor, in Mineralwässern auch in Form anderer Verbindungen, wie z. B. als Natriumhydrogencarbonat oder Natriumsulfat.
Der Kochsalzgehalt eines Lebensmittels errechnet sich wie folgt: Natriumgehalt des Lebensmittels mal 2,5 = Kochsalzgehalt.
Der Mindestbedarf an Natrium beträgt 0,5 g pro Tag. Unter normalen Lebensbedingungen genügen 1,2 g pro Tag für einen Erwachsenen (entspricht der Menge von 3 g Kochsalz).
Erhöhter Bedarf entsteht nur in Ausnahmefällen wie z. B. bei starkem Schwitzen oder längeren Durchfallerkrankungen.
In Abhängigkeit von ihrer genetischen Veranlagung reagieren viele Menschen auf eine hohe Kochsalzzufuhr mit Bluthochdruck. Umgekehrt wirkt eine kochsalzarme Ernährung in vielen Fällen blutdrucksenkend. Neben der Normalisierung des Körpergewichts und einer Einschränkung des Alkoholkonsums kommt der kochsalzarmen Ernährung bei der Therapie des Bluthochdrucks eine große Bedeutung zu. Sie kann die Notwendigkeit der Einnahme von Medikamenten ersetzen bzw. die Wirkung eines Medikamentes verstärken. In der Regel ist eine Beschränkung der Kochsalzaufnahme auf 5 – 6 g pro Tag ausreichend.
Bei Bluthochdruck sollte auf eine großzügige Aufnahme der Mineralien Kalium, Magnesium und Kalzium geachtet werden. Ein verstärkter Verzehr von kaliumreichen Lebensmitteln (vor allem Gemüse, Kartoffeln und Obst) in Verbindung mit einer geringen Zufuhr an Natrium bewirkt bei Hochdruckpatienten eine stärkere Senkung des Blutdrucks als eine reiche Kochsalzreduktion.
12 Tipps für die Ernährung
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