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Der PermaFoam Schaumverband: effiziente Hilfe bei Problemwunden

Anwendungsgebiete von PermaFoam

Der Schaumverband eignet sich bei oberflächlichen, stark bis mäßig sezernierenden Wunden in der Reinigungsphase und zum Aufbau des Granulationsgewebes (Konditionierung) für folgende Einsatzbereiche:

Chronische Problemwunden wie Ulcera cruris verschiedener Genese (nicht infiziert),

Dekubitus (nicht infiziert) sowie

Verbrennungen bis Grad 2a.

Anwendungsbeispiel PermaFoam

Zur Vorgeschichte: Frau R., 69 Jahre alt, litt acht Jahre lang an einem venös bedingten Ulcus. Ihr „Leidensweg“ begann 1996, als sie erstmalig folgende Symptome wahrnahm: geschwollene, schwere Beine, zunehmende Schmerzen am Unterschenkel, bläulich-livide Verfärbungen der Haut und Juckreiz am Unterschenkel. Trotz Behandlung entstand im Herbst 1997 erstmals ein Ulcus am Knöchel des Beines, das den langjährigen Behandlungsversuchen – auch mit einigen Klinikaufenthalten – hartnäckig trotzte. Eine Abheilung konnte erst vor kurzem im August 2003 erreicht werden, nachdem im Frühjahr eine phasengerechte Wundbehandlung mit modernen, therapeutisch wirksamen Wundauflagen eingeleitet wurde.

Zustand des Ulcus am 27.3.2003 bei Beginn des neuen Therapiekonzeptes: lokale Wundbehandlung mit dem Wundkissen TenderWet zur Wundreinigung; Kompressionsverband zur Kompensierung der venösen Insuffizienz.

Umstellung auf Behandlung mit dem Schaumverband PermaFoam zur Beeinflussung des immer noch starken Exsudatflusses sowie zur Vermeidung einer Wundrandmazeration am 4.4.2003.

Fortführung der PermaFoam-Therapie bis zum Juni 2003, Zustand des Ulcus am 4.6.2003; das Granulationsgewebe hat deutlich zugenommen, am Wundrand ist ein Epithelsaum sichtbar.

Nach zwei weiteren Behandlungswochen mit PermaFoam wird für den endgültigen Wundverschluss auf Hydrocoll umgestellt. Am 6.8.2003 ist der Defekt abgeheilt.

 

 

 

 

 

 

Wirkungsprinzip und Anwendung von PermaFoam
 
   
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