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Wissenswertes zum Thema OP-Management

Latexfreie Handschuhe: Sicherheit ohne Kompromisse  
Für Krankenhäuser, Labore und Pflegedienstleister gilt es, ihre Mitarbeiter vor einer Latexexposition zu schützen. Eine Möglichkeit, dieser Herausforderung proaktiv zu begegnen ist, alternativ auf latexfreie Untersuchungs- und Schutzhandschuhe umzustellen.

Puderfreie Handschuhe vermindern Hautirritationen  
Proteinarme, puderfreie Latexhandschuhe reduzieren die Gefahr von Hautirritationen und Allergien. Außerdem lassen sich Hautveränderungen an den Händen mit einer reichhaltigen Pflegecreme behandeln.

Vermindertes Infektionsrisiko durch Handschuhwechsel  
Eine Schweizer Studie fand heraus, dass mit der Dauer einer Operation die Gefahr auch die Häufigkeit einer Perforation der OP-Handschuhe zunimmt.

Endogene Ursachen für Kontaminationen  
Auch der Patient selbst ist von Mikroorganismen besiedelt, die Infektionen auslösen können.

Exogene Ursachen für Kontaminationen  
Haut, Mund und Hände des OP-Personals sind eine häufige Quelle für Mikroorganismen, die nosokomiale Infektionen auslösen können.

MRSA-Untersuchung vor orthopädischen Operationen verkürzt Aufenthalt  
Das Risiko, sich mit methicillinresistentem Staphylococcus aureus (MRSA) zu infizieren, kann verringert werden, wenn vor der Operation untersucht wird, ob der Patient Träger von MRSA ist.

Staphylococcus aureus auf Intensivstationen : Jedes vierte Isolat ein MRSA-Keim  
Auf den Intensivstationen deutscher Krankenhäuser gehört durchschnittlich jedes vierte Isolat des Keimes Staphylococcus aureus zum Stamm des methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA). Allerdings ist die Situation sehr heterogen.

Nosokomiale Infektionen: Systematische Beobachtung verringert Infektionsraten  
Werden nosokomiale Infektionen in Krankenhäusern systematisch beobachtet und erfasst, verringert dies schon nach wenigen Jahren die Infektionsraten deutlich. Dies ergab eine Analyse des deutschen Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems (KISS).

Hohes Risiko für postoperative Wundinfektionen bei Diabetes  
Die Lokation sowie die Indikation einer Operation erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine Wundinfektion. Auch Patienten mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie aus Australien.

Früher MRSA-Schnelltest schützt nicht vor nosokomialen Infektionen  
Experten raten zu einem MRSA (methicillin-resistant Staphylococcus aureus)-Screening, das bereits vor der Aufnahme stationärer Patienten MRSA-Träger identifiziert. Dadurch könnten frühzeitig Hygiene- und Kontrollmaßnahmen ergriffen werden, um eine Übertragung auf andere Patienten zu verhindern.

Nanonaht statt Narbengewebe  
Mithilfe von Licht und Farbstoff wird Gewebe zur Selbstheilung angeregt. Eine neue photochemische Methode sorgt dafür, dass der Wundverschluss verschiedener Gewebe nach operativen Eingriffen optimiert werden kann.