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Die Betreuung pflegebedürftiger Menschen zu Hause

Die meisten der auf Pflege angewiesenen Menschen werden zu Hause betreut. Wer zu Hause Pflegemaßnahmen übernehmen muss, verfügt meist nicht über praktisches Wissen in der Krankenpflege. Doch die Krankenpflege für den häuslichen Bereich ist in speziellen Einrichtungen erlernbar. Auch durch das Lesen von Fachliteratur lässt sich nötiges Wissen aneignen.

Krankenpflege lässt sich in drei Bereiche aufteilen:

• Grundpflege
• Behandlungspflege
• prophylaktische Maßnahmen

Die Grundpflege umfasst Körperpflege und Hygiene, eine gesunde und ausreichende Ernährung, die Unterstützung geregelter Ausscheidungen und ausreichend Bewegungsmöglichkeiten.

   
   

Unter die Behandlungspflege fallen Tätigkeiten, die die Arbeit des Arztes unterstützen:

• Temperatur-, Puls- und Blutdruckkontrolle
• Überwachung der Einnahme von Medikamenten
• Anwendung von Wickeln
• Einreibungen

Ein sachgerechter Verbandwechsel, das Verabreichen von Spritzen, das Legen eines Blasenkatheters usw. sind dagegen meist Sache des Arztes oder einer Krankenschwester. Wenn es die Situation erfordert, kann dies aber auch von Laien erlernt werden.

Prophylaktische Maßnahmen dienen dazu, drohende Krankheiten wie Druckgeschwüre, Thrombosen oder Lungenentzündungen durch vorbeugende Wachsamkeit zu verhindern.