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OP-Management > Wissenswertes > Puderfreie Handschuhe vermindern Hautirritationen

Kurzcheck beim Handschuh-Einsatz

Proteinarme, puderfreie Latexhandschuhe reduzieren die Gefahr von Hautirritationen und Allergien. Außerdem lassen sich Hautveränderungen an den Händen mit einer reichhaltigen Pflegecreme behandeln.

Handschuhe bieten in der Pflege optimalen Schutz und sind daher unerlässlich. Längere Tragezeiten bedeuten aber auch Stress für die Haut: Durch Luftabschluss und Schweißbildung entsteht leicht ein Feuchtmilieu, das die Haut reizt. Mögliche Folgen: Hautirritationen, Ekzeme oder Allergien. Schuld daran können chemische Restbestände sein oder – insbesondere bei einer bereits bestehenden Sensibilisierung gegen Latex – die in Latexhandschuhen enthaltenen Latexproteine. Daher empfehlen wir:

Pflegen und schützen Sie Ihre Hände

Bereits bei ersten Hautveränderungen können Sie einen Hautarzt zu Rate ziehen. Es hilft auch, eine reichhaltige Hautpflege (z.B. Menalind professional Handcreme) zu verwenden und, wo es möglich ist, die Handschuh-Tragezeiten zu minimieren. Je öfters Latexhandschuhe bei der Herstellung gewaschen werden, desto weniger Latexproteine enthalten sie. Benutzen Sie deshalb Handschuhe, die bei der Herstellung schon mehrfach gewaschen wurden (z.B. Peha-soft puderfrei).

Vor dem Handschuh-Einsatz lohnt ein Blick auf den Handschuhplan

Reflektieren Sie, welcher Handschuhtyp für die anstehende Tätigkeit am besten geeignet ist. Wichtig ist auch, dass Handschuhe puderfrei sind, denn Puder kann als Transportmittel dienen, mit dem die Latexproteine einfacher in die Haut gelangen. Wählen Sie deshalb proteinarme, puderfreie Latexhandschuhe oder puderfreie Stretchvinyl-Handschuhe, die einen ähnlich hohen Tragekomfort wie Latexhandschuhe aufweisen (z.B. Peha-soft syntex).

Fazit: Mit der passenden Hautpflege und dem richtigen Handschuh können Sie Ihre Hände bestmöglich schützen!